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www.infogeo.de | 22.11.2017

BoreholeML - Der Modellierungsprozess

Um einem standardbasiertem Geodatenmodell zu folgen, wurde das Modell in das INSPIRE Rahmenmodell integriert.

Wie im Generic Conceptual Model for INSPIRE [14] beschrieben, wurde das implementierte Consolidated UML model [15] verwendet, das auf verschiedenen ISO-Standards so wie anderen OGC Standards zur Datencodierung zur Gewährleistung von Interoperabilität basiert. Der erste Schritt war daher die Formulierung des Datenmodellsunter Bezug auf bestehende Geostandards wie Metadaten (ISO 19115) oder Geometrische Feature Klassen in GML (ISO 19136).

Aus Qualitätsgründern und für zukünftige Weiterentwicklungen wurde für die Entwicklergemeinschaft ein Revisionskontrollsystem eingerichtet. Nach der Versionierung des Modells und der Validierung war eine abschließende Implementierung in GML durch die Transformation des UML-Modells nötig. Um diese Ziele zu erreichen wurden die gleichen Software-Tool genutzt wie im INSPIRE Datenspezifizierungsprozess:
  • Enterprise Architect zur UML-modellierung auf der Domain Modell Ebene
  • Subversion als Revisionskontrollsystem
  • ShapeChange zur Tranformation aus UML(XMI) in das GML Anwendungsschema (XML-Schema)


Class BoreholeML Beziehungen


Die Abbildung fasst die Schritte zur standardbasierten Anwendung des BoreholeML3 Modells zusammen, die im Rahmen des Projektes „Interoperable Bohrlochdaten“ an der Bundesanstalt Für Geologie und Rohstoffe eingerichtet wurde.

Das BoreholeML3 Datenmodell ist nicht nur als Konzeptmodell mit referenzierten Codelisten in Form eines Wörterbuches mit einem Kurzzeichen und dem geologischen Begriff. Ein BoreholeML3 Anwendungsschema wurde als Datenstruktur für WFS entwickelt.

In 2011 wird die Client-Komponente zur Datensuche und Austausch – ursprünglich für das eEarth Projekt entwickelt – auf die Bedürfnisse der Geologischen Dienste und die erweiterte BoreholeML3 angepasst.


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